Liebe Pfarrgemeinde,
lieber Leser ,
nach nunmehr fast 30 Jahren soll unsere Liebfrauenkirche wieder im neuen Glanz erscheinen. So soll ein neuer Anstrich, die Orgel gereinigt, die Strahler ausgetauscht sowie neue Möbel in den Sakristeien eingebaut werden. Um all diese Vorhaben zu bewältigen, reichen die Fördergelder, die Eigenleistungen sowie bereits eingegangene Spenden leider noch nicht aus. Wir benötigen auch weiterhin Ihre Unterstützung.
Spenden können Sie auf das Konto der Pfarrgemeinde bei der Liga-Bank: DE 59 7509 0300 0008 2855 78 überweisen. Wenn Sie eine Spendenbescheinigung benötigen vermerken Sie dies bitte im Verwendungszweck unter Angabe des Namens und der Anschrift. Für Ihre großzügige Spende bedanken wir uns und sagen ein herzliches „Vergelt‘s Gott“.
Ihr Dompfarrer
Liebfrauenkirche
Geschichte
Die Kirche „Unserer Lieben Frau“ geht in die Mitte des 11. Jh. zurück. Sie war die Kirche für die unmittelbar vor den Stadtmauern und auf den Dörfern der Umgebung lebenden Katholiken. Da diese meist Sorben waren, wird diese Kirche seit alters her auch als die „sorbische Kirche“ bezeichnet.
Sie wurde durch Kriege und Stadtbrände immer wieder zerstört und ausgebrannt. Danach erfolgten bauliche Veränderungen und Erweiterungen. Nach dem II. Vatikanischen Konzil, bestimmt durch die Liturgiereform, wurde der Innenraum der Liebfrauenkirche umfassend erneuert.
Beim Betreten der Kirche ziehen die drei Farbfenster im Ostchor den Blick des Besuchers an. Sie zeigen das „himmlische Jerusalem“. Die Fenster wurden durch den Kamenzer Künstler Gottfried Zawadzki gestaltet. Die in der Mitte des Altarraumes angebrachte Kreuzigungsgruppe: Jesus am Kreuz, darunter Maria und Johannes stammen aus dem Anfang des 17. Jh. Der Künstler ist nicht bekannt. Der seit der Innensanierung 1998 an der rechten und linken Seitenwand angebrachte Kreuzweg ist aus der Werkstatt des Künstlers Paul Brandenburg. Mit großem Stolz und großer Freude wurden 2006 zwei neue Glocken durch die Dompfarrgemeinde angeschafft. Diese wurden in der Glockengießerei Lauchhammer angefertigt und Gemeindemitglieder konnten den Glockenguß mit erleben. Das Geläut der Liebfrauenkirche besteht seitdem aus zwei alten und zwei neuen Glocken.
Links vom Haupteingang zur Kirche wird der Besucher ein Steinkreuz bemerken. Es ist das Capistrano-Kreuz. Der Hl. Johannes Capistrano war ein Wanderprediger aus dem Franziskanerorden und predigte 1453 in Bautzen auf dem Platz zwischen Liebfrauenkirche und Reichenturm.
Als Ort der Stille und Besinnung ist die Liebfrauenkirche sehr gut geeignet. Beim Betreten des Raumes ist der Kirchenbesucher überraschend von einer Stille umgeben, die dem pulsierenden Leben der Straße und Stadt entgegensteht.
Anschrift der Kirche
Kirchplatz
02625 Bautzen
Öffnungszeiten der Kirche:
Montag - Freitag: 8:00 – 16:00 Uhr
Samstag: 10:00 – 19:00 Uhr
Sonntag: 09:00 - 16:00 Uhr
