Pfarrgemeinderat

Als gewählte Vertreter der Gemeinde übernehmen wir Mitverantwortung dafür, dass die Kirche hier in Bautzen ihre Sendung erfüllen kann.

Durch unsere Arbeit wollen wir alle Gemeindeglieder ermutigen, ihre verschiedenen Begabungen und Fähigkeiten in katechetischen, sozial-caritativen, liturgischen, gemeinschaftsstiftenden und missionarischen Diensten für die Gemeinde und/oder Region einzubringen.

Wir möchten den Zusammenhalt untereinander und mit den kirchlichen Orten fördern.

Unsere ordentliche Wahlperiode geht von 2014 -2018, wurde aber seitens der Diözese aufgrund der Umgestaltungsprozesse im Bistum bis 2020 verlängert. Der Vorsitzende des PGR ist Herr Claus Richter. Wir tagen in der Regel jeweils am 2. Mittwoch des Monats um 19.30 Uhr.

Wir stehen allen, die sich mit Anfragen, Anliegen oder Kritik an uns wenden, gern als Ansprechpartner zur Verfügung.

E-Mail Adresse: info@dompfarrei-bautzen.de

Mitglieder des Pfarrgemeinderates

Andreas Hall
Annette Scholze
Ansgar Hoffmann
Barbara Ludewig
Bernhard Rocho
Claus Richter (Pfarrgemeinderatsvorsitzender)
Hańža Winter
Kaplan Przemek Kostorz
Rotraut Dietz
Thomas Bulang
Uta Dubau
Dompfarrer Veit Sćapan
Vincenc Böhmer
Vinzent Richter

Klausurtagung der Pfarrgemeinderates 2019

Liebe Gemeinde,

der Pfarrgemeinderat möchte Sie über die Ergebnisse der Klausurtagung vom 24.8. informieren. Ziel des Klausurtages war es, sich mit den aktuellen Themen und Herausforderungen in der Gemeinde zu konfrontieren, um das Gute zu stärken und Probleme mit konkreten Schritten anzugehen.

Im Vorfeld wurden Vertreter verschiedener Gruppierungen: Jugend, junge Familie, Zugezogene/Neugetaufte, sorbisch sprachiges Gemeindemitglied, Senioren und ein Außenstehender um ein schriftliches Statement gebeten. Thema dieses Statements war „Meine Sicht auf unsere Pfarrgemeinde mit ihren Licht- und Schattenseiten“.

Diese Statements brachten zahlreiche positive Anmerkungen zur Sprache, wie auch Themen, die sich unter „verbesserungswürdig“ einordnen ließen. Aus diesen wurden folgende 3 Themen für die Weiterarbeit ausgewählt:

  1. Willkommenskultur in der Gemeinde, insbesondere für Zugezogene und Neugetaufte
  2. deutsch-sorbisches Miteinander
  3. Sonntagsgottesdienste in Bezug auf:
    • Sinkende Zahlen der Gottesdienstbesucher
    • Anzahl der Sonntagsgottesdienste im Verhältnis zu den Möglichkeiten und Grenzen von Haupt- und Ehrenamtlichen

Folgende Handlungs-Vorschläge wurden erarbeitet:

Zu 1. (Willkommenskultur) Es soll eine Arbeitsgruppe aus Gemeindemitgliedern entstehen, die zweimal im Jahr einen Willkommenstag organisiert und weitere Ideen entwickelt. Zu diesem werden alle eingeladen, die im letzten halben Jahr zur Gemeinde dazu gekommen sind. Durch die Initiative sollen wir alle für mehr Offenheit sensibilisiert werden, um zunehmend eine einladende Gemeinde zu sein.

Zu 2. (deutsch-sorbisches Miteinander) Ab diesem Schuljahr wird es im Rahmen der Erstkommunion-Vorbereitung eine gemeinsame Veranstaltung der sorbischen und der deutschen Gruppe geben, um einander kennen zu lernen.

Zu 3. (Einheit der Gemeinde): In unserer Gemeinde gibt es eine Vielfalt an Gruppen und Angeboten. Das ist ein großer Reichtum. Es ist aber notwendig, dass eine Gemeinde auch die Möglichkeit hat, sich regelmäßig als Ganzes zu erleben. Der zentrale Ort dafür ist die Eucharistiefeier in der Pfarrkirche. Regelmäßig, am letzten Sonntag im Monat, soll unsere Gemeinde nur einen Gottesdienst in zwei Sprachen miteinander feiern. Die verschiedenen Gruppen und Kreise der Gemeinde, die den Gottesdienst abwechselnd gestalten können, machen den Reichtum der Gemeinde für alle sichtbar. Im Anschluss wird zu Begegnung bei Frühschoppen, Kirchenkaffee oder ähnlichem rund ums Pfarrhaus eingeladen.

An der Konkretisierung und Umsetzung der Vorschläge arbeitet der PGR in den monatlichen Sitzungen weiter. Im kommenden Pfarrbrief können Sie diese Information ebenfalls nachlesen.